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Ausschreibungsthema
"Seid bereit, jedem
Antwort zu geben, der
nach der Hoffnung fragt,
die in Euch ist."
Die Bibel
Zukunftspläne
Wer träumt nicht von seiner Zukunft, die er sich ausmalt mit Bildern in seiner Phantasie.
Und das muss nicht mit einem Haus am See enden... Zukunftsphantasien können Menschen
anspornen, etwas in Bewegung zu bringen.
Meine Zukunftsphantasie motiviert mich, etwas zu tun, ob in der Schule, im Verein, in der
Gemeinde... Zukunft kann Spaß machen.
Aber sie kann mich auch enttäuschen. Wenn nichts so läuft, wie ich mir das vorgestellt hatte,
wenn trotz aller Anstrengungen ich nicht das erreiche, was ich erreichen wollte. "Spiro, spero",
sagten die Menschen im alten Rom. Ein Spiel mit Worten, das so viel bedeutet wie "solange ich
atme, solange hoffe ich". Also die Hoffnung gehört zu meinem Leben dazu wie das Atmen.
Hoffnung bringt Zukunft. Ein Mensch ohne Hoffnung wäre ein Mensch ohne Zukunft.
"seid bereit, jedem Antwort zu geben, der nach der Hoffnung fragt, die in Euch ist." Diesen Satz
schreibt der Verfasser des ersten Petrusbriefes an eine junge Christengemeinde, die unter den
Verfolgungen ihrer Zeit leidet. Sie werden verachtet, belacht, politisch verfolgt und sogar
zum Tode verurteilt. Hoffnung wird für sie zu einem Überlebensfaktor. Hoffnung gibt ihnen Kraft
standzuhalten, weiter zu machen und nicht aufzugeben.
Die Adressaten des 1. Petrusbriefes werden aufgefordert, ihre Hoffnung zu beschreiben, mehr noch:
sie zu leben. "Spiro, spero", welche Hoffnung atmet Dein Leben?
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Ihr merkt, in diesem Satz liegt
eine Fülle von Phantasien, Träumen und Wünschen, die über die Gegenwart hinausgehen, vielleicht
sich sogar gegen die Gegenwart stellen.
Du bist gefragt. Nimm Dir Zeit, Dich mit dem auseinanderzusetzen, was Dir zu
diesem Text einfällt. Vielleicht kanst Du manches im Gespräch mit Deinem Freund, Deiner
Freundin oder Deinen Lehrern klären und weiter entwickeln. Vielleicht findest Du Beispiele
aus Deinem eigenen Lebenskreis oder aus dem Weltgeschehen, die den Text und seine Fragen
neu lebendig werden lassen. Setze Deiner Phantasie keine Grenzen; gib Deinen Gedanken
und Empfindungen Raum: ob Spiel, ob Text, ob Skulptur, ob Bild, ob Gedicht, Drama oder
Tagebuch; ob Video oder Musik ... Die Möglichkeiten der Umsetzung Deiner Gedanken in
eine konkrete Gestalt sind nahezu unbegrenzt - im Gegensatz zum Abgabetermin:
Bis Samstag,
13. Februar 2010,
musst Du Dein Ergebnis an die
Stiftung Ökumenisches Lernen,
Kirchstraße 12, 38120 Braunschweig
geschickt haben. Wenn du mit anderen eine Partnerarbeit eingehen
willst, melde Dich bitte beim Geschäftsführer, Harald Welge: Telefon
(0531) 84 22 08
Wenn du mehr über die Stiftung wissen möchtest, bist du herzlich
zum Infonachmittag der Stiftung am Freitag, 20. November 2009, von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr im
Gemeindehaus St. Martini, Eiermarkt 3 in Braunschweig (gleich am
Altstadtmarkt) eingeladen.
Damit wir wissen, wer an diesem Wettbewerb teilnimmt, bitten wir Dich,
uns Deine Anschrift mitzuteilen und Dich anzumelden. Vielleicht weißt
Du auch schon, für welche Form (Comic, Video, Hörspiel, Musik ...
siehe Infoflyer) Du Dich entscheidest; dann kannst Du es uns mitteilen.
Wir lassen uns aber auch gern überraschen. Wir sind gespannt auf Dein
Ergebnis und wünschen Dir anregende Gespräche und sprudelnde Ideen.
Bitte sende uns möglichst bis zum 24. Dezember 2009,
Deine Anmeldung zu. Auch spätere Anmeldungen sind noch möglich - bis
zum Abgabetermin.
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